{"id":422,"date":"2026-01-01T22:16:30","date_gmt":"2026-01-01T21:16:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.beyten.de\/?p=422"},"modified":"2026-02-07T22:14:29","modified_gmt":"2026-02-07T21:14:29","slug":"jahresrueckblick-2025-simplicity-is-key","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beyten.de\/?p=422","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick 2025: Simplicity is Key"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mein Name ist Richter, Bettina Richter &#8211; aber meine Freunde nennen mich Beyten. Gemeinsam mit meinem Mann Raphael lebe ich in M\u00fcnster, einer Universit\u00e4tsstadt in Westfalen. Hier wohnen wir seit nunmehr 25 Jahren in einer sch\u00f6nen Eigentumswohnung \u00fcber 2 Etagen &#8222;unterm Dach-juchhe&#8220;. W\u00e4hrend drau\u00dfen die ersten Schneeflocken fallen und sich die Welt in ein watteweiches Wei\u00df h\u00fcllt, sitze ich an meinem Schreibtisch im Halbdunkel und genie\u00dfe den Blick zur\u00fcck. So viel hat das vergangene Jahr an Ver\u00e4nderungen gebracht. So emsig haben wir gearbeitet bis zuletzt. Wir haben konzipiert, pr\u00e4sentiert und umgesetzt. Sind tausende von Kilometern gereist, um uns fortzubilden. Haben Menschen, Techniken und Herangehensweisen studiert, damit wir weiterhin aktiv in einer sich rasant \u00e4ndernden Arbeitswelt mitmischen k\u00f6nnen. Und durften zuletzt Freunde und Familie verw\u00f6hnen &#8211; als kleines Dankesch\u00f6n f\u00fcr ihre N\u00e4he und den Austausch. Nun ist Sendepause. Meine Zeit f\u00fcr mich hat begonnen.<br><br><\/h4>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Endlich wieder mehr schreiben.<\/h2>\n\n\n\n<p>Schreiben war f\u00fcr mich schon immer wichtig. Ob im Tagebuch, f\u00fcr Zeitungen oder in Briefen &#8211; schreibend kann ich die Welt be-greifen, mich mit anderen aus-tauschen und tief ein-tauchen in pers\u00f6nliche Erfahrungen, relevante Themen und innovative Techniken. Daher habe ich in den vergangenen gut 25 Jahren seit Abschluss meines Tageszeitungsvolontariats bei den Grafschafter Nachrichten immer daf\u00fcr gesorgt, dass ich auch im Arbeitsleben regelm\u00e4\u00dfig redaktionelle Beitr\u00e4ge recherchieren und publizieren konnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Selbst in meiner knapp zehnj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit als Bildungsreferentin f\u00fcr einen Arbeitgeberverband habe ich nicht nur Projektgruppen initiiert und moderiert, sondern immer auch auf der Webseite des Verbands dar\u00fcber berichtet. Das ist ungew\u00f6hnlich, wurde mir jedoch erm\u00f6glicht. Zuletzt war mir aber selbst das zu wenig: Ich wollte zur\u00fcck zu meinen beruflichen Wurzeln, wieder haupts\u00e4chlich schreiben und nicht nur punktuell. Und so hatte ich Ende 2024 den entscheidenden Schritt getan und mich freundlich aber bestimmt von meinem langj\u00e4hrigen Arbeitgeber und allen Sicherheiten verabschiedet. Der Sprung in eine neue berufliche Zukunft war getan. <br><br>Als Journalistin oder Journalist* (*Gender-Hinweis: alle Geschlechter, ob m\u00e4nnlich, weiblich, divers\/nicht-bin\u00e4r, werden in diesem Text angesprochen. Der Lesbarkeit halber beschr\u00e4nke ich mich auf 2 Formen.) hat man in der Regel gut zu tun. Bei den sogenannten freien Journalisten sitzt das Gesp\u00fcr f\u00fcr Themen und Termine oft fest in der DNA. Und so hatte ich ab Tag 1 meiner selbst organisierten T\u00e4tigkeit als &#8222;freie&#8220; Mitarbeiterin der Westf\u00e4lischen Nachrichten im Januar 2025 direkt zahlreiche Aufgaben und pers\u00f6nlich wertvolle Kontakte. Doch das Dasein von Freelancern ist bekanntlich so &#8222;frei&#8220; nicht: Spontane Eins\u00e4tze in entlegenen Au\u00dfenbezirken von M\u00fcnster und sonnt\u00e4gliche Kinopremieren oder abendliche Autorenlesungen erzeugen Einschr\u00e4nkungen ganz anderer Art. Und eine Existenz l\u00e4sst sich von den recht \u00fcbersichtlichen Honoraren ohnehin nicht bestreiten. Daher wurde meine Zeitungs-Mitarbeit f\u00fcr mich zu dem, was sie f\u00fcr viele andere meines Fachs ist: Eine sehr erf\u00fcllende Nebenbesch\u00e4ftigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so nutzte ich die Zeit zwischen den Zeitungs-Terminen, um mich wieder auf eine Festanstellung zu bewerben. Eine Festanstellung in der REPLY Deutschland SE. Schon lange, sehr lange sogar, hatte ich mit diesem Unternehmen als Arbeitgeber lieb\u00e4ugelt. Von meinem Mann Raphael &#8211; seines Zeichens Managing Director bei der Neo REPLY GmbH &#8211; wusste ich, wie gut das Arbeitsklima dort ist, welch ausgepr\u00e4gte Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und dass sich die \u00fcber 100 Unternehmen aus dem REPLY Netzwerk &#8222;die B\u00e4lle&#8220; als Partner stets sauber zuspielen. Genau das richtige berufliche Umfeld also f\u00fcr eine empathische und sozial engagierte Mitarbeiterin wie mich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber einen ehemaligen Kollegen und liebgewonnen Freund erhielt ich einen kurzen Wink: &#8222;Wende Dich doch mal an die Digitalagentur Triplesense Reply mit Hauptsitz in Frankfurt.&#8220; Gesagt, getan. Es folgte ein erstes, digitales Vorstellungsgespr\u00e4ch. Danach gab es einen zweiten Austausch, in dem es schon konkret um m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr die Agentur ging. Und schlie\u00dflich ging es ins Job-Interview mit einer sehr netten Recruiterin, die noch einmal meine Team-Passgenauigkeit abklopfte. Kurze Zeit sp\u00e4ter erhielt ich die telefonische Nachricht: &#8222;Wir wollen mit Dir zusammenarbeiten.&#8220; Dar\u00fcber freute ich mich riesig!<\/p>\n\n\n\n<p>Doch schon eine Sekunde sp\u00e4ter zeigte sich im selben Telefonat, dass die Rahmen-Bedingungen etwas anders aussehen sollten als angenommen. Statt der von mir avisierten 40 Stunden sollte ich von nun an 20 Stunden pro Woche arbeiten. Auf die knappe Frage: &#8222;Kannst Du Dir das in diesem Rahmen vorstellen?&#8220;, atmete ich tief durch, lie\u00df im Zeitraffer alles, was ich auf der &#8222;Haben-Seite&#8220; vermutete, an mir vor\u00fcberziehen und sagte mit fester Stimme: &#8222;Ja, das kann ich mir vorstellen.&#8220; Damit hatte ich die Stelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem 1. April 2025 bin ich nun als Redakteurin &amp; Online-Redakteurin im Bereich Social Media f\u00fcr die Triplesense REPLY aktiv. Als &#8222;Remotee&#8220; kann ich die Aufgaben weitgehend aus dem Homeoffice in M\u00fcnster heraus erledigen. Die Arbeit macht mir viel Freude! Was habe ich schon alles gemeinsam mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen in dieser kurzen Zeit auf die Beine gestellt: <\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Wir haben einen Redaktionsplan mit Themen und Terminen entwickelt, der uns bei der Umsetzung unserer Unternehmens-Ziele hilft.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Wir ver\u00f6ffentlichen nun regelm\u00e4\u00dfig Beitr\u00e4ge, Fotos und Videos aus dem Unternehmens-Alltag in den Social-Media-Kan\u00e4len, zum Beispiel zu Projekt-Abschl\u00fcssen und zentralen Innovationen.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Wir haben klare Prozesse zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit definiert mit den Elementen:<br>&#8211; Pers\u00f6nlicher Austausch<br>&#8211; Visualisierung des Themas<br>&#8211; Zustellung von Infomaterial &amp; weitergehende Recherche<br>&#8211; Redaktionelle Arbeit<br>&#8211; Freigabe<br><\/li>\n\n\n\n<li>Im Format einer &#8222;Inspiration of the Week&#8220; habe ich \u00fcber meine Ma\u00dfnahmen, Arbeitsweisen und die Erfordernisse von \u00d6ffentlichkeitsarbeit im Rahmen eines Agentur-Standups berichtet. Das hat die Zusammenarbeit noch einmal befl\u00fcgelt.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Wann immer Konferenzen anstehen und unsere Experten als Speaker auf der B\u00fchne antreten, berichten wir im Vorfeld und im Nachgang umfangreich auf LinkedIn.<br><\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcber zentrale Events der IT- und Marketing-Branche berichten wir ebenfalls. Beispiele sind:<br>OMR (Hamburg), REPLY Exchange (M\u00fcnchen), BVDW Stac&#8217;n Brunch (Berlin), WOOD MEETING (Bari).<br><\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr den regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen in Frankfurt, Bremen und D\u00fcsseldorf nehme ich an den quartalsm\u00e4\u00dfigen &#8222;Office-Days&#8220; in Frankfurt teil. Der Austausch \u00fcber fachliche Themen und der pers\u00f6nliche Kontakt bringen die T\u00e4tigkeit ebenfalls voran.<br><br><strong>Daneben:<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Die Teilnahme an &#8222;Lessons Learned&#8220;-Veranstaltungen des Teams zu ausgew\u00e4hlten Projekten, um den Wissens-Transfer und eine aktive Feedbackkultur zu f\u00f6rdern.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die pressem\u00e4\u00dfige Begleitung von Kollegen bei IT-Konferenzen (z.B. DMEXCO \/ JoyConf25).<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Bereitstellung von authentischem Fotomaterial &#8211; nach M\u00f6glichkeit noch am Tag des Events.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die redaktionelle Gestaltung und selbstst\u00e4ndige Ver\u00f6ffentlichung von Serien (z.B. Sommer-Serie zu &#8222;Humanizing Digital&#8220;, Serie zu ausgew\u00e4hlten Experten-Zitaten (in Arbeit)).<br><\/li>\n\n\n\n<li>Das Publizieren von Experten-Interviews.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Das Verfassen von Fachartikeln f\u00fcr die IT- und Marketing-Presse (z.B. eCommerce, iBusiness).<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Mitwirkung an der Durchf\u00fchrung von Pressegespr\u00e4chen (z.B. bei der Xchange in M\u00fcnchen).<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Podcasts.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Vermittlung von Interviewpartnern an die Fachpresse.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Ein regelm\u00e4\u00dfiges Weekly mit einem der beiden Partner.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Fachliche Updates im Rahmen eines w\u00f6chentlichen Jour Fixe mit dem REPLY Marketing.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Abstimmung mit dem Design Stack in Sachen Visualisierung von Texten.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Content Creation mit Blick auf die Vermarktung digitaler Sessions (z.B. zu den Themen Composability Platforms mit HiPP &amp; Sanity, ROSE Webinar und HAUFE Angebote).<br><\/li>\n\n\n\n<li>Das Austexten von Flyern, Brosch\u00fcren, Mailings sowie das Betexten von Webseiten und die redaktionelle \u00dcberarbeitung von Whitepapers.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Am meisten freue ich mich jedoch, dass es uns mit viel Herzblut, Hingabe und Kollegialit\u00e4t von allen Seiten gelungen ist, eine Stabsstelle \u00d6ffentlichkeitsarbeit in der Agentur zu installieren. Sportlich wie wir sind, haben wir diesen &#8222;Spagat&#8220; gemeinsam geschafft: Als &#8222;Kollegin unter Kollegen&#8220; f\u00fchle ich mich vollst\u00e4ndig ins Team integriert, so dass wir locker zusammen feiern und uns auch \u00fcber Pers\u00f6nliches austauschen k\u00f6nnen. Auf der anderen Seite habe ich mir den &#8222;Blick von au\u00dfen&#8220; bewahrt, mit der Folge, dass ich weiterhin das tun <em>kann<\/em>, was eine ausgebildete Journalistin &#8211; frei nach den Worten des Journalisten und verstorbenen Tagesthemen-Moderators Hans Joachim Friedrich &#8211; tun <em>muss<\/em>: Themen sachlich neutral recherchieren und darstellen, <strong>&#8222;ohne sich mit der Sache gemein zu machen, selbst wenn sie gut ist&#8220;<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Xmas-Event-Colleagues_2025.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"900\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Xmas-Event-Colleagues_2025.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-476\" srcset=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Xmas-Event-Colleagues_2025.jpg 900w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Xmas-Event-Colleagues_2025-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Xmas-Event-Colleagues_2025-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Jahresausklang: Xmas Event von Triplesense REPLY mit Partnern und Kunden im Omniturm in Frankfurt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Love &amp; Friendship<\/h3>\n\n\n\n<p>Und noch etwas Besonderes hielt das Jahr 2025 f\u00fcr mich bereit: Inmitten der ersten erfolgreichen Schritte in meinem neuen beruflichen Umfeld in Frankfurt knallten bei uns auch privat pl\u00f6tzlich die Sektkorken: Das 25j\u00e4hrige Ehe-Jubil\u00e4um mit Raphael stand bevor. Am 1. Juli rieben wir uns beide verwundert die Augen: Was &#8211; das sollten schon 25 Ehe-Jahre gewesen sein? Dabei entdeckten wir doch gerade wieder v\u00f6llig neue Seiten aneinander und teilten voller Begeisterung auch die kleinen Dinge des Alltags. <\/p>\n\n\n\n<p>Sofort waren wir uns einig, dass wir auf keinen Fall zu einer gr\u00f6\u00dferen Feier anl\u00e4sslich dieser &#8222;Silbernen Hochzeit&#8220; einladen wollten. Und \u00fcberhaupt &#8211; wie das klang: &#8222;Silberne Hochzeit&#8220; &#8211; das erinnerte sehr an &#8222;silber-graue Haarpracht&#8220;, &#8222;schlurfende Schritte&#8220; und das &#8222;Z\u00e4hlen der Tage bis zur Rente&#8220; &#8211; also lauter Dinge, mit denen wir so gar nichts zu tun haben wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher haben wir aus diesem kleinen privaten Fest-Tag Anfang Juli eine lockere Reihe aus einzelnen Festivit\u00e4ten gemacht: Hier ein Treffen mit unseren Freunden Ruth und Udo auf unserer Dachterrasse, dort ein fr\u00f6hlicher Besuch meiner Freundin Bushra aus Syrien, und schlie\u00dflich das Wiedersehen mit unseren Trauzeugen Lara und Paulus aus Hamburg, die gerade auf der Durchreise zu einem dienstlichen Termin in der Stadt Essen waren. Immer bek\u00f6stigten wir unsere Freunde im Freien, und immer sp\u00fcrten wir, wie reich unser Leben besonders durch diese Freundschaften wird.<\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-510\" srcset=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331-1140x855.jpg 1140w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG_2331.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Freudiges Wiedersehen nach Jahren: Paulus und Lara bei uns auf der Dachterrasse.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Family Ties<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben dem kleinen Gl\u00fcck in meiner M\u00fcnsteraner Kern-Familie galt es, einen weiteren Anlass zu feiern: Bei meinem Vater Reinhold und meiner Mutter Hannelies stand die Diamantene Hochzeit ins Haus: 60 Jahre Ehe-Leben &#8211; ein Sinnbild f\u00fcr Ausdauer und Zusammenhalt in guten wie in schwereren Zeiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ein gemeinsamer Termin zur Nachfeier des Jubeltags in Nordhorn gefunden war, kam die &#8222;Heilige Familie&#8220; Mitte Dezember in meiner Heimat zusammen. Das Sch\u00f6ne dabei war: Auch das &#8222;junge Gl\u00fcck&#8220;, unsere Tochter Sara mit Freund Leopold aus Berlin, war zugegen! Die beiden gehen nun seit einem Jahr gemeinsam durchs Studenten-Leben und machen ihre Sache wirklich gut.<\/p>\n\n\n\n<p>So konnten wir alle zusammen mit der Familie meiner dreieinhalb Jahre \u00e4lteren Schwester Susanne &#8211; die ihre Ehe schon vor Jahren erfolgreich &#8222;ver-silbert&#8220; hatte &#8211; die Liebe und das Leben feiern. Ein freudiges Ereignis in einem Jahr, das aufgrund des mittlerweile fast vier Jahre w\u00e4hrenden Ukraine-Kriegs und der nach wie vor ungekl\u00e4rten Lage in Israel und Gaza wenig Anlass zur Freude bot. Und auch innenpolitisch war nicht alles Gold, was gl\u00e4nzte: Das Versprechen von einem sichtbaren Wirtschaftsaufschwung ab dem Herbst konnte die neue schwarz-rote Bundesregierung noch nicht erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Diamantene-mit-Leopold2025.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"900\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Diamantene-mit-Leopold2025.jpg\" alt=\"9 people in an Italian Restaurant, smiling because of a marriage festivity.\" class=\"wp-image-481\" srcset=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Diamantene-mit-Leopold2025.jpg 900w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Diamantene-mit-Leopold2025-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Diamantene-mit-Leopold2025-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Diamantene Hochzeit meiner Eltern: Gem\u00fctlicher Mehr-Generationen-Treff im Familienkreis.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcnster4Life <\/h3>\n\n\n\n<p>&#8222;Eines Tages wachst Du auf und Du merkst, dass die Jugend vergangenen ist.&#8220; Dieses Zitat der Schauspielerin Meryl Streep durchzuckte mich nach unserem allj\u00e4hrlichen Italien-Urlaub im September wie ein Blitz. War es das gem\u00fctlichere Tempo beim Schwimmen im Meer? War es die gem\u00e4\u00dfigtere Pace beim Joggen auf der Promenade? Oder die Lust auf noch l\u00e4ngere Mittagspausen als im Vorjahr? Ich wei\u00df es nicht. Fest steht, dass ich dieses Gef\u00fchl pl\u00f6tzlich ganz intensiv sp\u00fcren konnte und dass es gekommen war, um zu bleiben: Die H\u00e4lfte meines Lebens lag bereits hinter mir. <\/p>\n\n\n\n<p>Dabei f\u00fchlte es sich gar nicht so schlimm an. Denn zeitgleich wurde mir klar: Der Drang, es allen recht zu machen, war jetzt Geschichte. Ich bewegte mich zwar etwas langsamer durch Raum und Zeit, daf\u00fcr aber umso bewusster. Der \u00fcbertriebene Ehrgeiz, immer &#8222;viele Eisen im Feuer&#8220; zu haben und nach M\u00f6glichkeit \u00fcberall &#8222;die Erste&#8220; zu sein, hatte sich ebenfalls gelegt: &#8222;Simplicity is Key&#8220; &#8211; diese Erkenntnis reifte langsam in mir heran. Was f\u00fcr Film-Komponisten wie Hans Zimmer und Ennio Morricone galt, schien ebenfalls auf das Leben im Allgemeinen zuzutreffen: Das Schn\u00f6rkellose mit den kleinen Routinen und der anhaltenden Disziplin ist der richtige Weg. Denn nur so entstehen tiefgehende Verbindungen und echte Erkenntnis. F\u00fcr die Welt ein winziger Schritt, f\u00fcr mich ein Meilenstein auf einem langen Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig hatte ich bis hierhin mehrfach erlebt, was es hei\u00dft, Abschied zu nehmen. Traurige Todesf\u00e4lle begleiteten uns auch durch dieses Jahr. Wie Raphael halb scherzhaft, halb im Ernst sagte: &#8222;Irgendwann hat man als Hobby-Organist das Alter erreicht, in dem man h\u00e4ufiger auf Beerdigungen als auf Hochzeiten die Orgel spielt.&#8220; Daher, so schien es mir, sch\u00e4tzten wir jene, die wir weiterhin regelm\u00e4\u00dfig treffen konnten, umso mehr.  <\/p>\n\n\n\n<p>Und noch etwas wurde deutlich: W\u00e4hrend ich es fr\u00fcher allzu oft abgelehnt hatte, mich h\u00e4uslich zu bet\u00e4tigen aus Sorge, irgendwann vollends hinterm Herd zu verschwinden, erkannte ich in 2025, dass unser sch\u00f6nes Zuhause ein Geschenk war. Ein Geschenk, das zwar einiges an Zeit und Aufwand erforderte. Doch je mehr ich davon investierte, umso mehr erhielt ich zur\u00fcck. Voller Freude bemerkte ich, dass Bekannte, die zuf\u00e4llig auf einen Kaffee bei uns in M\u00fcnster vorbeikamen, das ebenfalls zu sch\u00e4tzen wussten: &#8222;Richtig gem\u00fctlich habt ihr es hier&#8220;, entfuhr es einer Freundin, die kurz vor Weihnachten ein paar Geschenke vorbeibrachte. &#8222;Ja&#8220;, dachte ich gl\u00fccklich bei mir, &#8222;genau so empfinde ich es auch.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-493\" srcset=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2-1140x855.jpg 1140w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Gemuetlichkeit_2.jpg 1800w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">German Gem\u00fctlichkeit: Wir sind alle gerne Gastgeber f\u00fcr Freunde &amp; Familie.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Food for Thought<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Sache habe ich in den zur\u00fcckliegenden Wochen und Monaten besonders genossen: Die Entdeckung oder auch Wiederentdeckung von B\u00fcchern, H\u00f6rb\u00fcchern, Musik und Hobbies. Dabei schien es mir, als h\u00e4tten einige B\u00fccher oder T\u00e4tigkeiten eher MICH gefunden als dass ich SIE gesucht h\u00e4tte. Bestes Beispiel: Das Buch &#8222;Sind Sie hochsensibel?&#8220; von Elaine Aron. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem ganz anderen Buch im zweiten Stockwerk der Thalia Buchhandlung. Pl\u00f6tzlich fiel mir dieses Grundlagenwerk der Hochsensibilit\u00e4tsforschung in die H\u00e4nde. Ich habe es buchst\u00e4blich &#8222;verschlungen&#8220; &#8211; und mich und mein Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal dabei <em>noch <\/em>mehr sch\u00e4tzen gelernt. Dieses Wissen gebe ich weiter: Wenn ich jetzt mal eine kleine Auszeit brauche, wei\u00df jeder aus meinem Umfeld: Kein Party-Pooper, sondern eine wertvolle Ma\u00dfnahme zur Reiz-Verarbeitung. Wenn ich bestimmte Filme bewusst nicht anschaue und \u00f6fter offline bin als andere, k\u00f6nnen das alle sofort nachvollziehen: Es gibt Botschaften, die ich aufnehme und andere, vor denen ich mich bewusst sch\u00fctze. <\/p>\n\n\n\n<p>Daneben sind mir die Lehren der Philosophen Seneca und Epikthet zu spannenden Ratgebern f\u00fcr die neuere Zeit geworden: Kaum hatte ich bei Audible einige andere H\u00f6rb\u00fccher erworben, wurden mir diese beiden Stoiker &#8222;vor die F\u00fc\u00dfe gesp\u00fclt&#8220;. Gerne habe ich mir bei meinen sonnt\u00e4glichen Mittagspausen einen &#8222;Knopf ins Ohr&#8220; gesteckt und mich im Halbschlaf \u00fcber meine AirPods von diesen Philosophen inspirieren lassen. Auch auf meinen ungez\u00e4hlten Laufstrecken &#8211; ob am Kanal oder im Wald &#8211; sind sie mir inzwischen treue Weg-Begleiter geworden. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Beste kam zum Schluss: Am zweiten Weihnachtsfeiertag, wir waren gerade zu Gast bei meiner pflegebed\u00fcrftigen Schwiegermutter, gab es &#8211; neben allem Trubel um die Vorbereitungen zum Brunch, die &#8222;Bescherung&#8220; f\u00fcr die Kinder und die Betreuung von Christel &#8211; kurze Phasen von Leerlauf. Und ehe ich mich versah, fand ich mich am Fl\u00fcgel im Wohnzimmer wieder. Rund 30 Jahre hatte ich kein Klavier mehr &#8222;betastet&#8220;. Hatte zwar Musik in jeder Form, Farbe und Gr\u00f6\u00dfenordnung genossen, aber &#8211; trotz Klavierunterrichts \u00fcber einen Zeitraum von zehn Jahren in meiner Kindheit und Jugend &#8211; nie wieder selbst &#8222;Hand angelegt&#8220;. Andere Dingen erschienen wichtiger.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nun schlug ich das Buch mit den Weihnachtsliedern auf, orientierte mich erst langsam und z\u00f6gerlich in der Notenreihe f\u00fcr die rechte Hand und studierte dann &#8211; immer mutiger &#8211; auch die linke. Schlie\u00dflich probierte ich es mit beiden H\u00e4nden. Heraus kam eindeutig und unverkennbar: &#8222;Stille Nacht, heilige Nacht&#8220;. Mein Herz h\u00fcpfte vor Freude.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Klavier_2_25.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Klavier_2_25-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-495\" srcset=\"https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Klavier_2_25-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Klavier_2_25-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Klavier_2_25-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Klavier_2_25-1140x760.jpg 1140w, https:\/\/www.beyten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Klavier_2_25.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wiederentdeckung: Am Fl\u00fcgel von Schwiegermutter &#8222;Chrissel&#8220; spielte ich endlich wieder Klavier.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mein 2025-Fazit<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wor\u00fcber bin ich besonders gl\u00fccklich?<\/h3>\n\n\n\n<ul>\n<li>Ich arbeite wieder haupts\u00e4chlich redaktionell.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich bin wieder in einem beruflichen Umfeld t\u00e4tig, das mich inspiriert und motiviert.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich habe privat wieder mehr gelesen, Freunde getroffen und Musik genossen.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich spreche nun mehr Englisch und backe h\u00e4ufiger einen Kuchen.<\/li>\n\n\n\n<li>Ich finde wieder Zeit, unser sch\u00f6nes Zuhause in M\u00fcnster mitzugestalten.<\/li>\n\n\n\n<li>Es gelingt mir zunehmend, das Beste aus beiden Welten zu vereinen:<br>Klassische \u00d6ffentlichkeitsarbeit gepaart mit modernen AI-Tools (ChatGPT, Midjourney, Perplexity);<br>Offenheit f\u00fcr die weitere Entwicklung bei gleichzeitigem Mut, die Dinge kritisch zu hinterfragen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?<\/h3>\n\n\n\n<ul>\n<li>Zusage bei Triplesense REPLY<\/li>\n\n\n\n<li>Einladung von \u00dcbernachtungs-G\u00e4sten &#8211; trotz terminlicher Engp\u00e4sse<\/li>\n\n\n\n<li>Keine gro\u00dfe Feier zum 25. Ehe-Jubil\u00e4um<\/li>\n\n\n\n<li>Wiederaufnahme des Klavierspiels<\/li>\n\n\n\n<li>Besch\u00e4ftigung mit Philosophie und Besinnung auf &#8222;Simplicity&#8220; als &#8222;Schlichtheit in allen Bereichen&#8220;<br><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was habe ich \u00fcber mich selbst gelernt?<\/h3>\n\n\n\n<p>2025 war f\u00fcr mich eines der intensivsten Lebensjahre EVER: Der ausgewogene Mix aus einem erf\u00fcllenden Arbeitsleben, sehr nahen pers\u00f6nlichen Begegnungen, Sport, Musik, Kunst und Kultur wurde f\u00fcr mich zum wertvollen Treiber. Oder &#8211; wie es der Deutsche Journalistenverband (DJV) vor Jahren einmal so treffend formulierte: &#8222;Journalisten brauchen Zeit zum Lesen, Leben, Lernen.&#8220; Und die will ich mir k\u00fcnftig h\u00e4ufiger g\u00f6nnen.<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was waren meine gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ich eines im Jahr 2025 erfolgreich &#8222;trainiert&#8220; habe, dann ist es die F\u00e4higkeit, mich auf das was ist, voll und ganz einzulassen und nicht zu weit nach vorn zu schauen. In einer Welt, in der es keine historisch gewachsenen Garantien mehr gibt, fokussiere ich mich zunehmend auf das Hier und Jetzt. Die Dinge, die gerade anstehen, versuche ich so gut wie m\u00f6glich und mit vollem Einsatz anzugehen. Den Blick in die Ferne spare ich mir weitgehend, erfreue mich daf\u00fcr eher an den kleinen Gl\u00fccks-Momenten des Tages und sch\u00f6pfe daraus Kraft f\u00fcr die n\u00e4chsten Schritte. <br><br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mein Ausblick auf 2026<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ich anders machen werde<\/h3>\n\n\n\n<p>Im kommenden Jahr will ich Dinge, die ich \u00e4ndern kann, aktiv angehen. Dinge, die unab\u00e4nderlich sind, m\u00f6chte ich auf sich beruhen lassen und sorgf\u00e4ltig zwischen beidem unterscheiden. T\u00e4gliche kleine Rituale, wie etwa Tagebuch-Schreiben und das Durchgehen bestimmter Routinen, unterst\u00fctzen mich dabei.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mein neues Motto<\/h3>\n\n\n\n<p>Mein Motto f\u00fcr 2026 hei\u00dft \u00fcbrigens: &#8222;Simplicity is Key&#8220; \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich als Privatperson bedeutet das ganz klar, das Prinzip der Einfachheit auf alle Bereiche auszudehnen, denn durch sie erreiche ich die Menschen am besten und verzettele mich nicht dauernd in einer Gesellschaft, in der das \u00dcberangebot zur Normalit\u00e4t geworden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich als Journalistin hei\u00dft es, bewusst zu w\u00e4hlen: Will ich die Leser mit aufgebl\u00e4hten Nachrichten f\u00fcr meine Themen interessieren oder w\u00e4hle ich ungeachtet der Reichweite eher die moderate Tonlage? Folge ich in den sozialen Medien den Autoren und Themen, die aufbauend sind, die pers\u00f6nliches Wachstum erm\u00f6glichen und langfristige Perspektiven bieten oder \u00fcberwiegt am Ende doch die Suche nach dem Hype? Und schlie\u00dflich: Ben\u00f6tige ich den immer vollen Terminkalender als Existenzberechtigung oder nehme ich mir Zeiten zum Reflektieren, Analysieren und, gegebenenfalls, zum Aussortieren? <br><br>Wer Lust hat, sich gemeinsam mit mir \u00fcber M\u00f6glichkeiten einer schlichten Kommunikation und Lebensweise in der KI-\u00c4ra auszutauschen, ist herzlich eingeladen, sich mit mir zu connecten: bettina_richter@gmx.de<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Danksagung<\/h3>\n\n\n\n<p>Mein Dank gilt Judith Peters und @sympatexter, die mir mit ihrem f\u00fcnft\u00e4gigen Webinar-Angebot &#8222;Jahresr\u00fcckblick 2025&#8220; zwischen den Jahren wieder wertvolle Impulse f\u00fcr einen pers\u00f6nlichen Blog gegeben haben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Name ist Richter, Bettina Richter &#8211; aber meine Freunde nennen mich Beyten. Gemeinsam mit meinem Mann Raphael lebe ich in M\u00fcnster, einer Universit\u00e4tsstadt in Westfalen. Hier wohnen wir seit nunmehr 25 Jahren in einer sch\u00f6nen Eigentumswohnung \u00fcber 2 Etagen &#8222;unterm Dach-juchhe&#8220;. W\u00e4hrend drau\u00dfen die ersten Schneeflocken fallen und sich die Welt in ein watteweiches Wei\u00df h\u00fcllt, sitze ich an meinem Schreibtisch im Halbdunkel und genie\u00dfe den Blick zur\u00fcck. So viel hat das vergangene Jahr an Ver\u00e4nderungen gebracht. So emsig haben wir gearbeitet bis zuletzt. Wir haben konzipiert, pr\u00e4sentiert und umgesetzt. Sind tausende von Kilometern gereist, um uns fortzubilden. Haben Menschen, Techniken und Herangehensweisen studiert, damit wir weiterhin aktiv in einer sich rasant \u00e4ndernden Arbeitswelt mitmischen k\u00f6nnen. Und durften zuletzt Freunde und Familie verw\u00f6hnen &#8211; als kleines Dankesch\u00f6n f\u00fcr ihre N\u00e4he und den Austausch. Nun ist Sendepause. Meine Zeit f\u00fcr mich hat begonnen. Endlich wieder mehr schreiben. Schreiben war f\u00fcr mich schon immer wichtig. Ob im Tagebuch, f\u00fcr Zeitungen oder in Briefen &#8211; schreibend kann ich die Welt be-greifen, mich mit anderen aus-tauschen und tief ein-tauchen in pers\u00f6nliche Erfahrungen, relevante Themen und innovative Techniken. Daher habe ich in den vergangenen gut 25 Jahren seit Abschluss meines Tageszeitungsvolontariats bei den Grafschafter Nachrichten immer daf\u00fcr gesorgt, dass ich auch im Arbeitsleben regelm\u00e4\u00dfig redaktionelle Beitr\u00e4ge recherchieren und publizieren konnte. Selbst in meiner knapp zehnj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit als Bildungsreferentin f\u00fcr einen Arbeitgeberverband habe ich nicht nur Projektgruppen initiiert und moderiert, sondern immer auch auf der Webseite des Verbands dar\u00fcber berichtet. Das ist ungew\u00f6hnlich, wurde mir jedoch erm\u00f6glicht. Zuletzt war mir aber selbst das zu wenig: Ich wollte zur\u00fcck zu meinen beruflichen Wurzeln, wieder haupts\u00e4chlich schreiben und nicht nur punktuell. Und so hatte ich Ende 2024 den entscheidenden Schritt getan und mich freundlich aber bestimmt von meinem langj\u00e4hrigen Arbeitgeber und allen Sicherheiten verabschiedet. Der Sprung in eine neue berufliche Zukunft war getan. Als Journalistin oder Journalist* (*Gender-Hinweis: alle Geschlechter, ob m\u00e4nnlich, weiblich, divers\/nicht-bin\u00e4r, werden in diesem Text angesprochen. Der Lesbarkeit halber beschr\u00e4nke ich mich auf 2 Formen.) hat man in der Regel gut zu tun. Bei den sogenannten freien Journalisten sitzt das Gesp\u00fcr f\u00fcr Themen und Termine oft fest in der DNA. Und so hatte ich ab Tag 1 meiner selbst organisierten T\u00e4tigkeit als &#8222;freie&#8220; Mitarbeiterin der Westf\u00e4lischen Nachrichten im Januar 2025 direkt zahlreiche Aufgaben und pers\u00f6nlich wertvolle Kontakte. Doch das Dasein von Freelancern ist bekanntlich so &#8222;frei&#8220; nicht: Spontane Eins\u00e4tze in entlegenen Au\u00dfenbezirken von M\u00fcnster und sonnt\u00e4gliche Kinopremieren oder abendliche Autorenlesungen erzeugen Einschr\u00e4nkungen ganz anderer Art. Und eine Existenz l\u00e4sst sich von den recht \u00fcbersichtlichen Honoraren ohnehin nicht bestreiten. Daher wurde meine Zeitungs-Mitarbeit f\u00fcr mich zu dem, was sie f\u00fcr viele andere meines Fachs ist: Eine sehr erf\u00fcllende Nebenbesch\u00e4ftigung. Und so nutzte ich die Zeit zwischen den Zeitungs-Terminen, um mich wieder auf eine Festanstellung zu bewerben. Eine Festanstellung in der REPLY Deutschland SE. Schon lange, sehr lange sogar, hatte ich mit diesem Unternehmen als Arbeitgeber lieb\u00e4ugelt. Von meinem Mann Raphael &#8211; seines Zeichens Managing Director bei der Neo REPLY GmbH &#8211; wusste ich, wie gut das Arbeitsklima dort ist, welch ausgepr\u00e4gte Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und dass sich die \u00fcber 100 Unternehmen aus dem REPLY Netzwerk &#8222;die B\u00e4lle&#8220; als Partner stets sauber zuspielen. Genau das richtige berufliche Umfeld also f\u00fcr eine empathische und sozial engagierte Mitarbeiterin wie mich. \u00dcber einen ehemaligen Kollegen und liebgewonnen Freund erhielt ich einen kurzen Wink: &#8222;Wende Dich doch mal an die Digitalagentur Triplesense Reply mit Hauptsitz in Frankfurt.&#8220; Gesagt, getan. Es folgte ein erstes, digitales Vorstellungsgespr\u00e4ch. Danach gab es einen zweiten Austausch, in dem es schon konkret um m\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr die Agentur ging. Und schlie\u00dflich ging es ins Job-Interview mit einer sehr netten Recruiterin, die noch einmal meine Team-Passgenauigkeit abklopfte. Kurze Zeit sp\u00e4ter erhielt ich die telefonische Nachricht: &#8222;Wir wollen mit Dir zusammenarbeiten.&#8220; Dar\u00fcber freute ich mich riesig! Doch schon eine Sekunde sp\u00e4ter zeigte sich im selben Telefonat, dass die Rahmen-Bedingungen etwas anders aussehen sollten als angenommen. Statt der von mir avisierten 40 Stunden sollte ich von nun an 20 Stunden pro Woche arbeiten. Auf die knappe Frage: &#8222;Kannst Du Dir das in diesem Rahmen vorstellen?&#8220;, atmete ich tief durch, lie\u00df im Zeitraffer alles, was ich auf der &#8222;Haben-Seite&#8220; vermutete, an mir vor\u00fcberziehen und sagte mit fester Stimme: &#8222;Ja, das kann ich mir vorstellen.&#8220; Damit hatte ich die Stelle. Seit dem 1. April 2025 bin ich nun als Redakteurin &amp; Online-Redakteurin im Bereich Social Media f\u00fcr die Triplesense REPLY aktiv. Als &#8222;Remotee&#8220; kann ich die Aufgaben weitgehend aus dem Homeoffice in M\u00fcnster heraus erledigen. Die Arbeit macht mir viel Freude! Was habe ich schon alles gemeinsam mit meinen neuen Kolleginnen und Kollegen in dieser kurzen Zeit auf die Beine gestellt: Am meisten freue ich mich jedoch, dass es uns mit viel Herzblut, Hingabe und Kollegialit\u00e4t von allen Seiten gelungen ist, eine Stabsstelle \u00d6ffentlichkeitsarbeit in der Agentur zu installieren. Sportlich wie wir sind, haben wir diesen &#8222;Spagat&#8220; gemeinsam geschafft: Als &#8222;Kollegin unter Kollegen&#8220; f\u00fchle ich mich vollst\u00e4ndig ins Team integriert, so dass wir locker zusammen feiern und uns auch \u00fcber Pers\u00f6nliches austauschen k\u00f6nnen. Auf der anderen Seite habe ich mir den &#8222;Blick von au\u00dfen&#8220; bewahrt, mit der Folge, dass ich weiterhin das tun kann, was eine ausgebildete Journalistin &#8211; frei nach den Worten des Journalisten und verstorbenen Tagesthemen-Moderators Hans Joachim Friedrich &#8211; tun muss: Themen sachlich neutral recherchieren und darstellen, &#8222;ohne sich mit der Sache gemein zu machen, selbst wenn sie gut ist&#8220;. Love &amp; Friendship Und noch etwas Besonderes hielt das Jahr 2025 f\u00fcr mich bereit: Inmitten der ersten erfolgreichen Schritte in meinem neuen beruflichen Umfeld in Frankfurt knallten bei uns auch privat pl\u00f6tzlich die Sektkorken: Das 25j\u00e4hrige Ehe-Jubil\u00e4um mit Raphael stand bevor. Am 1. Juli rieben wir uns beide verwundert die Augen: Was &#8211; das sollten schon 25 Ehe-Jahre gewesen sein? Dabei entdeckten wir doch gerade wieder v\u00f6llig neue Seiten aneinander und teilten voller Begeisterung auch die kleinen Dinge des Alltags. Sofort waren wir uns einig, dass wir auf keinen Fall zu einer gr\u00f6\u00dferen Feier anl\u00e4sslich dieser &#8222;Silbernen Hochzeit&#8220; einladen wollten. Und \u00fcberhaupt &#8211; wie das klang: &#8222;Silberne Hochzeit&#8220; &#8211; das erinnerte sehr an &#8222;silber-graue Haarpracht&#8220;, &#8222;schlurfende Schritte&#8220; und das &#8222;Z\u00e4hlen der Tage bis zur Rente&#8220; &#8211; also lauter Dinge, mit denen wir so gar nichts zu tun haben wollten. Daher haben wir aus diesem kleinen privaten Fest-Tag Anfang Juli eine lockere Reihe aus einzelnen Festivit\u00e4ten gemacht: Hier ein Treffen mit unseren Freunden Ruth und Udo auf unserer Dachterrasse, dort ein fr\u00f6hlicher Besuch meiner Freundin Bushra aus Syrien, und schlie\u00dflich das Wiedersehen mit unseren Trauzeugen Lara und Paulus aus Hamburg, die gerade auf der Durchreise zu einem dienstlichen Termin in der Stadt Essen waren. Immer bek\u00f6stigten wir unsere Freunde im Freien, und immer sp\u00fcrten wir, wie reich unser Leben besonders durch diese Freundschaften wird. Family Ties Neben dem kleinen Gl\u00fcck in meiner M\u00fcnsteraner Kern-Familie galt es, einen weiteren Anlass zu feiern: Bei meinem Vater Reinhold und meiner Mutter Hannelies stand die Diamantene Hochzeit ins Haus: 60 Jahre Ehe-Leben &#8211; ein Sinnbild f\u00fcr Ausdauer und Zusammenhalt in guten wie in schwereren Zeiten. Nachdem ein gemeinsamer Termin zur Nachfeier des Jubeltags in Nordhorn gefunden war, kam die &#8222;Heilige Familie&#8220; Mitte Dezember in meiner Heimat zusammen. Das Sch\u00f6ne dabei war: Auch das &#8222;junge Gl\u00fcck&#8220;, unsere Tochter Sara mit Freund Leopold aus Berlin, war zugegen! Die beiden gehen nun seit einem Jahr gemeinsam durchs Studenten-Leben und machen ihre Sache wirklich gut. So konnten wir alle zusammen mit der Familie meiner dreieinhalb Jahre \u00e4lteren Schwester Susanne &#8211; die ihre Ehe schon vor Jahren erfolgreich &#8222;ver-silbert&#8220; hatte &#8211; die Liebe und das Leben feiern. Ein freudiges Ereignis in einem Jahr, das aufgrund des mittlerweile fast vier Jahre w\u00e4hrenden Ukraine-Kriegs und der nach wie vor ungekl\u00e4rten Lage in Israel und Gaza wenig Anlass zur Freude bot. Und auch innenpolitisch war nicht alles Gold, was gl\u00e4nzte: Das Versprechen von einem sichtbaren Wirtschaftsaufschwung ab dem Herbst konnte die neue schwarz-rote Bundesregierung noch nicht erf\u00fcllen. M\u00fcnster4Life &#8222;Eines Tages wachst Du auf und Du merkst, dass die Jugend vergangenen ist.&#8220; Dieses Zitat der Schauspielerin Meryl Streep durchzuckte mich nach unserem allj\u00e4hrlichen Italien-Urlaub im September wie ein Blitz. War es das gem\u00fctlichere Tempo beim Schwimmen im Meer? War es die gem\u00e4\u00dfigtere Pace beim Joggen auf der Promenade? Oder die Lust auf noch l\u00e4ngere Mittagspausen als im Vorjahr? Ich wei\u00df es nicht. Fest steht, dass ich dieses Gef\u00fchl pl\u00f6tzlich ganz intensiv sp\u00fcren konnte und dass es gekommen war, um zu bleiben: Die H\u00e4lfte meines Lebens lag bereits hinter mir. Dabei f\u00fchlte es sich gar nicht so schlimm an. Denn zeitgleich wurde mir klar: Der Drang, es allen recht zu machen, war jetzt Geschichte. Ich bewegte mich zwar etwas langsamer durch Raum und Zeit, daf\u00fcr aber umso bewusster. Der \u00fcbertriebene Ehrgeiz, immer &#8222;viele Eisen im Feuer&#8220; zu haben und nach M\u00f6glichkeit \u00fcberall &#8222;die Erste&#8220; zu sein, hatte sich ebenfalls gelegt: &#8222;Simplicity is Key&#8220; &#8211; diese Erkenntnis reifte langsam in mir heran. Was f\u00fcr Film-Komponisten wie Hans Zimmer und Ennio Morricone galt, schien ebenfalls auf das Leben im Allgemeinen zuzutreffen: Das Schn\u00f6rkellose mit den kleinen Routinen und der anhaltenden Disziplin ist der richtige Weg. Denn nur so entstehen tiefgehende Verbindungen und echte Erkenntnis. F\u00fcr die Welt ein winziger Schritt, f\u00fcr mich ein Meilenstein auf einem langen Weg. Gleichzeitig hatte ich bis hierhin mehrfach erlebt, was es hei\u00dft, Abschied zu nehmen. Traurige Todesf\u00e4lle begleiteten uns auch durch dieses Jahr. Wie Raphael halb scherzhaft, halb im Ernst sagte: &#8222;Irgendwann hat man als Hobby-Organist das Alter erreicht, in dem man h\u00e4ufiger auf Beerdigungen als auf Hochzeiten die Orgel spielt.&#8220; Daher, so schien es mir, sch\u00e4tzten wir jene, die wir weiterhin regelm\u00e4\u00dfig treffen konnten, umso mehr. Und noch etwas wurde deutlich: W\u00e4hrend ich es fr\u00fcher allzu oft abgelehnt hatte, mich h\u00e4uslich zu bet\u00e4tigen aus Sorge, irgendwann vollends hinterm Herd zu verschwinden, erkannte ich in 2025, dass unser sch\u00f6nes Zuhause ein Geschenk war. Ein Geschenk, das zwar einiges an Zeit und Aufwand erforderte. Doch je mehr ich davon investierte, umso mehr erhielt ich zur\u00fcck. Voller Freude bemerkte ich, dass Bekannte, die zuf\u00e4llig auf einen Kaffee bei uns in M\u00fcnster vorbeikamen, das ebenfalls zu sch\u00e4tzen wussten: &#8222;Richtig gem\u00fctlich habt ihr es hier&#8220;, entfuhr es einer Freundin, die kurz vor Weihnachten ein paar Geschenke vorbeibrachte. &#8222;Ja&#8220;, dachte ich gl\u00fccklich bei mir, &#8222;genau so empfinde ich es auch.&#8220; Food for Thought Eine Sache habe ich in den zur\u00fcckliegenden Wochen und Monaten besonders genossen: Die Entdeckung oder auch Wiederentdeckung von B\u00fcchern, H\u00f6rb\u00fcchern, Musik und Hobbies. Dabei schien es mir, als h\u00e4tten einige B\u00fccher oder T\u00e4tigkeiten eher MICH gefunden als dass ich SIE gesucht h\u00e4tte. Bestes Beispiel: Das Buch &#8222;Sind Sie hochsensibel?&#8220; von Elaine Aron. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem ganz anderen Buch im zweiten Stockwerk der Thalia Buchhandlung. Pl\u00f6tzlich fiel mir dieses Grundlagenwerk der Hochsensibilit\u00e4tsforschung in die H\u00e4nde. Ich habe es buchst\u00e4blich &#8222;verschlungen&#8220; &#8211; und mich und mein Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal dabei noch mehr sch\u00e4tzen gelernt. Dieses Wissen gebe ich weiter: Wenn ich jetzt mal eine kleine Auszeit brauche, wei\u00df jeder aus meinem Umfeld: Kein Party-Pooper, sondern eine wertvolle Ma\u00dfnahme zur Reiz-Verarbeitung. Wenn ich bestimmte Filme bewusst nicht anschaue und \u00f6fter offline bin als andere, k\u00f6nnen das alle sofort nachvollziehen: Es gibt Botschaften, die ich aufnehme und andere, vor denen ich mich bewusst sch\u00fctze. Daneben sind mir die Lehren der Philosophen Seneca und Epikthet zu spannenden Ratgebern f\u00fcr die neuere Zeit geworden: Kaum hatte ich bei Audible einige andere H\u00f6rb\u00fccher erworben, wurden mir diese beiden Stoiker &#8222;vor die F\u00fc\u00dfe gesp\u00fclt&#8220;. Gerne habe ich mir bei meinen sonnt\u00e4glichen Mittagspausen einen &#8222;Knopf ins Ohr&#8220; gesteckt und mich im Halbschlaf \u00fcber meine AirPods von diesen Philosophen inspirieren lassen. Auch auf meinen ungez\u00e4hlten Laufstrecken &#8211; ob am Kanal oder im Wald &#8211; sind sie mir inzwischen treue Weg-Begleiter geworden. Das Beste kam zum Schluss: Am zweiten Weihnachtsfeiertag, wir waren gerade zu Gast bei meiner pflegebed\u00fcrftigen Schwiegermutter, gab es &#8211; neben allem Trubel um die Vorbereitungen zum Brunch, die &#8222;Bescherung&#8220; f\u00fcr die Kinder und die Betreuung von Christel &#8211; kurze Phasen von Leerlauf. Und ehe ich mich versah, fand ich mich am Fl\u00fcgel im Wohnzimmer wieder. 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